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Häufig gestellte Fragen zur VNS Therapy™

Antworten auf alle Ihre Fragen zur VNS Therapy™ finden Sie in unserer umfassenden Wissensdatenbank.

Fragezeichen-Grafik

VNS Therapy™

Kann man mir bereits vor der Implantation von Generator und Elektrode gesagt werden, ob mir dadurch geholfen wird?

Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich nicht vorhersagen, wie die Therapie bei Ihnen wirken wird.

Wird mir die VNS Therapy™ sofort helfen?

Die Vorteile der VNS Therapy sind nicht immer sofort sichtbar. Vielmehr kann sich die Anfallsaktivität in den ersten 2 Jahren der Behandlung langsam verbessern. Langzeitergebnisse aus klinischen Studien deuten darauf hin, dass die Auswirkungen der VNS Therapy signifikant sind und über einen längeren Zeitraum anhalten.

Wie funktioniert die VNS Therapy™?

Das VNS Therapy System sendet einen schwachen elektrischen Impuls zu einem Nerv, der zum Gehirn führt. Dieser Nerv wird als Vagusnerv bezeichnet. 

Wie sprechen die meisten Menschen auf die VNS Therapy™ an?

Als das Gerät in den klinischen Studien getestet wurde, ging die Anfallsrate bei den meisten Patienten zurück. Bei manchen Patienten gab es keine Veränderung oder eine Zunahme der Anfallshäufigkeit. Bei einigen Patienten ist ein deutlicher Rückgang der Anfallshäufigkeit erst nach einigen Monaten VNS Therapy zu beobachten.

Wie lange hält die Batterie?

Die Batterie des Generators kann je nach Einstellung zwischen 1 und 16 Jahren halten. Ein kurzer Eingriff ist erforderlich, um den Generator zu ersetzen, wenn die Batterie leer ist. Fragen Sie Ihren Arzt nach dem gesamten Spektrum der Einstellungen in Bezug auf die Batterielebensdauer. 

Wenn AutoStim zusätzlich stimuliert, bedeutet das, dass ich einen Anfall bekomme?

Nicht in allen Fällen. Der AutoStim-Modus ist so konzipiert, dass er auf der Grundlage von Änderungen der Herzfrequenz ausgelöst wird, die den Beginn eines Anfalls signalisieren können. Allerdings werden nicht alle Anfälle von Änderungen der Herzfrequenz begleitet. Je nach den von Ihrem Arzt programmierten Einstellungen und Ihrem Gesundheitszustand kann eine automatische Stimulation mit einem tatsächlichen Anfall korrelieren oder auch nicht. Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Stimulation zu stark oder zu schwach ist, damit Ihr Arzt die Einstellungen entsprechend anpassen kann.

Was passiert, wenn ich bei eingeschaltetem AutoStim trainiere?

Der AutoStim-Modus ist so konzipiert, dass er auf einen schnellen Anstieg der Herzfrequenz reagiert. Wenn Sie trainieren und Ihre Herzfrequenz schnell ansteigt, können Sie eine zusätzliche Stimulation erhalten, die der zusätzlichen Stimulation durch den Magnet-Modus sehr ähnlich ist.

Was ist AutoStim?

Der AutoStim-Modus ist eine Funktion, die auf schnelle Erhöhungen der Herzfrequenz reagiert, die mit Anfällen einhergehen können und dann eine zusätzliche Stimulation abgibt.

Der AutoStim-Modus ist nur für die folgenden Generatoren verfügbar: AspireSR® (Modell 106), SenTiva® (Modell 1000) und SenTiva DUO™ (Modell 1000-D).

Wer kann die VNS Therapy™ erhalten?

Ärzte verschreiben die VNS Therapy für Menschen mit einer bestimmten Art von Anfällen und einem bestimmten medizinischen Hintergrund. Die VNS Therapy ist nicht für alle Epilepsiepatienten geeignet. Ihr Arzt wird entscheiden, ob die VNS Therapy für Ihre Anfälle die richtige Therapieform ist. Ihr Arzt wird auch entscheiden, ob Sie an anderen Erkrankungen leiden, die von der VNS Therapy beeinflusst werden könnten.

Warum hat mein Arzt VNS Therapy™ vorgeschlagen?

Viele Menschen leiden an Epilepsie. Im Laufe der Jahre haben Ärzte und Wissenschaftler viel über Anfälle gelernt. Sie haben Medikamente und andere Behandlungsmethoden entwickelt. Trotz dieser Bemühungen haben manche Menschen immer noch Anfälle.

Ihr Arzt hat Ihnen das VNS Therapy-System vorgeschlagen, um die Häufigkeit und Dauer Ihrer Anfälle zu verringern, da die Medikamente diese entweder nicht ausreichend unter Kontrolle gebracht haben oder zu schweren Nebenwirkungen führten.

Werden alle meine Anfälle mit AutoStim erkannt?

Es kommt darauf an. Mehrere Faktoren bestimmen, wie genau der Generator Anfälle erkennen kann und diese Ergebnisse können von Patient zu Patient variieren. Der AutoStim-Modus (in den Generatoren Modell 106 und 1000/1000-D) überwacht und erkennt schnelle, relative Herzfrequenzerhöhungen, die mit Anfällen einhergehen können. Es kann sein, dass Sie diese Art von Herzfrequenzanstieg oder einen ausreichend starken Anstieg bei Ihren Anfällen haben, dies ist allerdings nicht zwingend der Fall..

Besprechen Sie Fragen zur AutoStim-Funktion mit Ihrem Arzt, der am besten über Ihren Gesundheitszustand und Ihre Krankengeschichte informiert ist.

Werde ich feststellen können, wann der Stimulator eingeschaltet ist?

Viele Menschen bemerken während der Stimulation ein Kribbeln oder eine Veränderung ihrer Stimme (Heiserkeit). Dieser Effekt wird in der Regel mit der Zeit weniger spürbar.

Models 1000 & 1000-D

SenTiva™ & ​​​​​​​SenTiva DUO™

Was ist, wenn ich die Geplante Programmierung nicht vertrage?

Wenn Sie eine geplante Erhöhung der Stimulation nicht vertragen, sollte Ihr Arzt Sie darauf hingewiesen haben, dass es möglich ist, die Stimulation vorübergehend zu unterbrechen, indem Sie den Magneten über den Generator legen. Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder das Pflegepersonal, um die Programmierung anzupassen.

Was ist, wenn ich die Tag- und Nacht-Einstellungen nicht vertrage?

Ihr Arzt oder die Pflegekraft wird sich vergewissern, dass Sie die Einstellung tolerieren können, bevor Sie die Arztpraxis verlassen. 

Was ist die Tag- und Nacht-Programmierung?

Dies ist eine optionale Funktion, die eine weitere Personalisierung Ihrer Behandlung ermöglicht.

Ihr SenTiva™- oder SenTiva DUO™-Gerät kann zu bestimmten Zeiten innerhalb eines 24-Stunden-Zeitraums auf zwei verschiedene Einstellungen programmiert werden. Der Generator schaltet dann täglich zwischen diesen beiden Einstellungen um.

Dies eignet sich für Situationen, die regelmäßig auftreten, wie z.B. körperliche Aktivität oder Schlaf.

Ihr Arzt wird entscheiden, ob die Tag- und Nacht-Programmierung für Sie geeignet ist.

 

Was ist die Geplante Programmierung?

Dies ist eine optionale Funktion für den SenTiva™ oder SenTiva DUO™, die es Ihrem Arzt oder dem Pflegepersonal ermöglicht, Ihr VNS Therapy™-System während der anfänglichen Programmierungsphase vorzuprogrammieren, so dass es die Therapieeinstellungen automatisch erhöht, während Sie zu Hause sind. 

Diese Option kann Ihnen die Anreise in die Klinik ersparen, um dort lediglich die Stimulationsparameter erhöhen zu lassen.

Wenn diese Funktion aktiviert ist, wird Ihr Arzt oder das Pflegepersonal mit Ihnen darüber sprechen, wann die nächste Einstellungserhöhung zu erwarten ist.

Was ist SenTiva™?

Der SenTiva ist das kleinste und leichteste reaktionsfähige VNS Therapy™ Gerät zur Behandlung von medikamentenresistenter Epilepsie.

Zusätzlich zu den drei Stimulationsmodi, die frühere Generationen von VNS Therapy Geräten bieten – Normalmodus, Magnetmodus und AutoStim-Modus – bietet SenTiva™ /SenTiva Duo™ (Modelle 1000/1000-D) zwei zusätzliche Programmieroptionen, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden können. Es handelt sich dabei um die Geplante Programmierung und die Tag- und Nacht-Programmierung. 

Häufig gestellte Fragen

Wählen Sie aus einer Reihe von Themen wie Produktsicherheit, Implantationsverfahren, Generatoren, MRT, Magnetanwendung und mehr.

Häufig gestellte fragen-Startseite

VNS Therapy™ – Sicherheitsprofil

Zu den häufigsten Nebenwirkungen der VNS Therapy™  gehören:

Heiserkeit
Kurzatmigkeit
Halsschmerzen
Husten

Diese Nebenwirkungen treten im Allgemeinen nur während der Stimulation auf und lassen üblicherweise im Laufe der Zeit nach. Die häufigste Nebenwirkung des chirurgischen Eingriffs ist eine Infektion.

Kinder unter 12 Jahren haben möglicherweise ein größeres Infektionsrisiko als Kinder ab 12 Jahren, und die Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung der Elektrode ist höher, aufgrund eines höheren Aktivitätsgrades und eines eventuell ungeschickten Umgangs. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin über die besten Möglichkeiten, diese Komplikationen zu vermeiden, sowie über Warnungen, Vorsichtsmaßnahmen, Nebenwirkungen und Gefahren. Fragen Sie nach Risiken, über die Sie Bescheid wissen sollten. Gehen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärtzin auch alle übrigen Punkte durch, die in diesem Zusammenhang anzusprechen sind, z. B. Fälle eines Status epilepticus und der plötzliche unerwartete Tod bei Epilepsie.

Weitere Sicherheitsinformationen finden Sie hier.